Santons Marcel Carbonel

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Das Formen

Kreation

Die Geburt der Tonfigur

    Der Santonnier steht dem Volk nahe. Sein Handwerk ist schlicht, aufrichtig, mit einer authentischen Inspiration, einfach in der Fertigung, und ermöglicht in der Ausführung den vielfältigen Ausdruck einer unerschöpflichen Fantasie. Der Santonnier ist geschickt, ein guter Beobachter, erfinderisch und voller guter Einfälle. Aus Ton geformt, mit dem Pinsel vollendet, entsteht so die Wirklichkeit aus der Legende - ein Santon, dessen symbolische Haltung ihn von allen anderen unterscheidet und ihm auf diese Weise erlaubt, in die provenzalische Mythologie einzugehen. So entzündet sich die Dichtung aus der Eingebung, und das Feuer zehrt von vielerlei beobachteten Details. Der Santonnier beobachtet lange, bis sich das Zusammenspiel des Moments, des Ausdrucks, der Geste, der charakteristischen Kleidung in seine Erinnerung einnistet. So ist der Santonnier ununterbrochen auf der Suche, genau wie die wandernden Dichter, die Menschenleben in Bildern und Reimen festgehalten und so zur Legende gemacht haben.


Formen und Modellieren

    Der nächste Schritt besteht aus der Nachbildung der Figur aus der originalen Gipsform, so wie sie seit dem Beginn der Santon-Herstellung ausgeführt wird. Zunächst wird Ton in die Gipsform gepresst. Wie alle anderen Phasen bei der Entstehung des Santon wird auch diese von Hand ausgeführt. Dann werden die beiden Teile der Gipsform zusammengedrückt.


Säubern der Ränder/a>

    Handgriffe, die seit ewigen Zeiten in derselben Form ausgeführt werden, und Kunst und Handwerk vereinen. Langsame, behutsame Gesten, mit dem Ziel, der endgültigen Form näher zu kommen. Die Figur verfeinert sich, wird lebendig... Der Modellierer entfernt sorgfältig und mit Genauigkeit den Tonüberschuss an den Stellen, wo die beiden Formteile aneinandergefügt wurden. An hohlen Stellen fügt er ein bisschen Ton hinzu, retouchiert einen Korbbügel oder einen Trommelstock, bevor das Stück getrocknet, und alsdann zum Brennen in den Ofen geschoben wird.


Das Brennen

    ESie verlängert und geschlossen diese geduldige Arbeit. Kochen dauert 24 Stunden. Zeit von Vorheizen, damit Wasser, ein kurzes Vorübergehen in 980° vollständig verdampft dann eine langsame Abkühlung, bis man die Stücke herausnehmen kann, die " Kekse" genannt sind, aus dem Ofen, ohne daß sie platzen (und ohne sich zu verbrennen!).

der Ton

Materialen

Die kleine Welt der Tonfiguren entsteht in erster Linie aus dieser modellierbaren Erde, aber mehr noch in der Vorstellungskraft der Tradition. Ein unersetzbarer Rohstoff, Bindeglied zwischen dem schaffenden Künstler und der Erde, die ihn geboren hat. Alle Santons, die aus unseren Werkstätten kommen, sind aus Ton..

Wo Ton lebendig wird

Die einzigartigen Lichtverhältnisse der Provence bringen die verschiedenen Farben der Erde zur Geltung: rot, ocker und gelb. Schon in der Bibel wird erwähnt, dass Gott den ersten Menschen aus Ton geschaffen hat. Die Provence bekundet, wie der Santonnier seine Figuren aus derselben Materie erschafft - wasser- und sonnengetränktem Ton. Die Kunst des Santonnier besteht im Wesentlichen im Ausdruck einer authentischen, aus der Wirklichkeit geschöpften, naiven Ehrlichkeit - Geste, Gabe, Hingabe, die zum Beruf, ja zur Berufung wird, und deren Einzigartigkeit sich in lebhaften Farben ausdrückt. Unter den zahlreichen Santons, die ihren rechtmäßigen Platz um die Krippe herum einnehmen dürfen, finden sich außer den Protagonisten des weihnachtlichen Geschehens vor allem die Vertreter des bescheidenen Volkes und die Handwerker, und alle, die ihre Gaben bringen wollen.

Die Ganzheit unserer Produktion ist von unserer Werkstatt in Marseille, in der Provence abstammend.