Santons Marcel Carbonel

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Traditionen der Provence



13 Nachspeisen

Die dreizehn Nachspeisen symbolisieren den während des Abendmahls von seinen zwölf Jüngern umgebenen Messias.Die Anzahl der Speisen ist zwar maßgebend, die Auswahl aber recht frei. Es folgt eine Liste, die im übrigen beliebig ergänzt werden kann. Manche Desserts sind jedoch seit jeher Träger
von tief in der Tradition verankerten Symbolen.



Getrocknete Feigen

(für die Franziskaner); die frischen Feigen werden aufgefädelt und bis zum Einbruch des Winters an der Luft getrocknet.,Getrocknete Früchte auch "Mendiants", will heißen "Bettler" genannt, von denen jede Art einem bestimmten Mönchsorden entspricht Rosinen (für die Dominikaner); die Trauben werden im Speicher aufgehängt. Mandeln (für die Karmeliter). Walnüsse oder Haselnüße (für die Augustiner)



Frisches Obst

Birnen, Äpfel, Orangen, Mandarinen, Früchte des Erdbeerbaums, Vogelbeeren, Wintermelonen (bis zum Winter im Speicher aufbewahrt), Datteln



Süßwaren

Kandierte Früchte, Quittenbrot, Helles und dunkles Nougat

ie dreizehn Nachspeisen werden alle zugleich aufgetischt und mit einem Likörwein genossen.
Sie bedeuten den Abschluss des "Gros Souper" und läuten die Mitternachtsmesse ein.


"Cacho-Fio", bûche de Noël

Die Tradition schreibt vor, dass am Weihnachtsabend, wenn der Festtisch schon hergerichtet ist, ein stattliches Holzscheit (Eiche oder Obstbaum) vom Hausältesten im Kamin angezündet wird, wobei ihm der Jüngste (der "Caganis") zur Hand geht.

Das Scheit muss dann bis zum Neuen Jahr ununterbrochen glühen.

"Cacho-fiò" bedeutet im Provenzalischen "anzünden".

Bei dieser Prozedur werden traditionsgemäß folgende Worte ausgesprochen: Diéu nous fague la gràci de vèire l'an que vèn, Et se noun sian pas mai, que noun fuguen pas mens ! (Gott, lass uns das Neue Jahr erleben, und wenn wir nicht mehr werden, lass' uns nicht weniger werden.)

Sankt-Barbara Weizen

In der Provence beginnen die Weihnachtsfestlichkeiten eigentlich schon am 4. Dezember, dem Tag der heiligen Barbara. An diesem Tag wird mit dem Aufbau der Weihnachtskrippe begonnen. In einer Untertasse werden Weizenkörner oder Linsen auf mit Wasser getränkter Watte gesät. Diese keimen dann und erreichen bis zum 25. Dezember eine mehr oder weniger stattliche Höhe, Zeichen eines glücklichen neuen Jahres mit guten Ernten. In der Provence gilt das Sprichwort: "Quand lou Blad vèn bèn, tout vèn bèn" (Keimt der Weizen gut, ist alles gut).

"HELFEN SIE DEN KINDERN IM KRANKENHAUS", mit "LE BLÉ DE L'ESPÉRANCE" ("Der Weizen der Hoffnung") - MAGUY ROUBAUD

"Le blé de l'espérance" ist ein eingetragener Verein in der Region Provence Alpes Côte d'Azur. In der Provence werden üblicherweise in der Zeit vor Weihnachten in Bäckereien und anderen Geschäften sowie in unseren Boutiquen und Marktständen für 1 € kleine Weizensäckchen angeboten. Die so gesammelten Gelder werden an die Krankenhäuser und Behindertenheime weitergegeben, die damit Spielsachen, Lehrmittel oder orthopädisches Material erwerben können. Der Verein ist in der Region Provence Alpes Côte d'Azur zu einer wahren Institution geworden.

das "Gros Souper" (Das große Abendmahl)

Vor der Mitternachtsmesse wird das "Gros Souper" aufgetischt. Traditionell gehören dazu sieben "magere" Speisen (vor allem Gemüse), in Erinnerung an die sieben Schmerzen der Jungfrau Maria.
Der Tisch wird mit drei weißen Tüchern bedeckt, die die Dreieinigkeit symbolisieren sollen.
Für den "Bettler" legt man ein zusätzliches Gedeck auf den Tisch. Die Weizenkeime der heiligen Barbara thronen im Mittelpunkt, zwischen den verschiedenen Speisen.

as traditionelle Menü besteht aus folgenden Speisen:

Kohlsuppe."Bagna-Caudo" (Sellerie mit Anschovissauce) oder Trüffelsalat und Sellerie >Schnecken l"Aïgo Boulido" (Brühe mit Knoblauch, Salbei, Olivenöl und Brot) Überbratener Stockfisch mit Spinat Gemüseartischocke mit Trüffel- oder Béchamelsauce Käse.

Zum Abschluss werden die berühmten 13 Nachspeisen serviert./p>